Unsere rollende Almhütte

Im krassen Gegenzug zum materialistischen äußeren, wird das innere so gemütlich wie möglich gestaltet. Holzarten gibt es viele, mit diversen Vor- und Nachteilen. Wir haben uns für die Zirbe entschieden – “Die Königin der Alpen”!

Die Zirbe ist der Baum des Hochgebirges. Da wir aus Kärnten kommen, passt das doch irgendwie gut zusammen.

Das Zirbenholz ist das leichteste Holz unserer heimischen Nadelhölzer. Die Zirbe ist ein Lichtbaum mit zahlreichen festverwachsenen rotbraunen Ästen. Besonders angenehm auf das Wohlbefinden und die Lebensfreude ist der Duft des Zirbenholzes, welchen die verschiedenen ätherischen Öle des Zirbenholzes verströmen (Gelsen mögen den Geruch übrigens gar nicht gern).

Diese Eigenschaften bietet kein anderes Holz und passt hervorragend zu unserem “Entspannungsmobil”.

Wo es viele Vorteile gibt, ist ein Nachteil meistens auch nicht weit. Einer davon ist der relativ hohe Preis.

In etwa 18m2 werden wir davon benötigen, verwendet wird eine Dreischichtplatte mit 19mm Stärke.

An dieser Stelle dürfen wir uns bei Daniel  bedanken, welcher uns mit seinem Fachwissen unterstützte und die Zirbenplatten perfekt vorbereitet hat (https://www.zirbenwelt.at/).

Eigenschaften von Zirbenholz

  • Als Kernholzbaumart weist die Zirbe eine farbliche Unterscheidbarkeit von Splintholz zu Kernholz auf.
  • Der anatomische Aufbau der Holzsubstanz ist sehr gleichmäßig, die Jahrringgrenzen sind gut erkennbar, der Kontrast zwischen Frühholz und Spätholz ist gering.
  • Charakteristisch sind die zahlreichen, festverwachsenen, rotbraunen Äste, die sich glatt schneiden lassen und beim Hobeln nicht reißen.
  • Zirbenholz ist leicht einzuschneiden, zu trocknen und mechanisch gut bearbeitbar und neigt bei der Trocknung nicht zur Rissbildung.
  • Zirbenholz gehört neben dem Lärchenholz zur dauerhaftesten heimischen Nadelholzart.
  • Aufgrund des hohen Gehaltes an Holzinhaltsstoffen weist das Zirbenholz einen angenehmen Geruch auf, der sich über lange Zeit hält.
  • Zirbenholz enthält bis zu 0,5% Pinosylvin. Für diese Substanz ist eine toxische Wirkung gegenüber Schadorganismen (Pilze, Bakterien) nachgewiesen.
  • Die Zirbe ist mit einer mittleren Darrdichte von rund 400 kg/m³ die leichteste heimische Nadelholzart.
  • Zirbenholz weist das geringste Schwindverhalten aller einheimischer Nadelholzarten auf. Die Dimensions- und Formstabilität hat zur Folge, dass Zirbenholz kaum zu Rissbildung und Verdrehung neigt.

*Literaturstudie durchgeführt von der HOLZFORSCHUNG AUSTRIA Wien

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