AUCH WIR FINGEN KLEIN AN

genauer gesagt mit einen Landrover Defender TD5 110.

Viele spannende Reisen durften wir damit erleben, auch der Komfort kam nicht zu kurz da der Vorbesitzer den gesamten Zubehörkatalog einbauen lies (Hochdach, Heizung, Außenusche, Küche, Zusatztanks, Foxwing,…).

Und doch blieb der Wunsch, eines Tages einen LKW zu besitzen. Dank der großzügigen Unterstützung meiner Oma, konnte ich mir schon mit 18 Jahren den LKW Führerschein leisten, diesbezüglich gab es schon mal keine Hürden. Auch kommen mit dem “alter” gewisse Komfortansprüche, wie WC und eine Dusche. Ausschlaggebend schlussendlich war der Grund, dass der Defender nur als zwei Sitzer konzipiert war und die Jungs nicht an den Reisen teilhaben konnten.

Und so ergab sich alles von alleine. Wiederum vorbelastet aus meiner Bundesheer Zeit, war der Steyr 12M18 schon immer ein kleiner Traum 🙂 Und so wurde das “Modefahrzeug” Defender in ein anderes, mittlerweile auch “Modefahrzeug” 12M18 eingetauscht.

Gefunden haben wir unser Schmuckstück bei Herrn Ctortnik (http://www.camo.co.at/) der eine beachtliche Sammlung alter Militärfahrzeuge besitzt. Unser “Spuki” hat unser Herz gleich vom ersten Moment an erobert, da hätte es die proffesionelle und überaus freundliche Beratung von Hr. Ctortnik gar nicht mehr gebraucht. Der Kaufvertrag war schnell unterschrieben und somit waren wir stolze Besitzer eines Basisfahrzeuges für unsere Abenteuer.

Nach drei Wochen warten (hat sich wie eine Ewigkeit angefühlt) kam endlich der erlösende Anruf und wir fuhren nach Wien um unser Spuki abzuholen. Die ersten paar Meter noch ziemlich unbeholfen, tat ich mir mit jeden Kilometer leichter mit der Handhabung. Schließlich fährt man als Schreibtischakrobat nicht jeden Tag einen Lastwagen. Ich konnte meine Enttäuschung nicht ganz verbergen, als die heiß ersehnte Drucklufthupe nicht funktionierte. Immerhin war dann der erste Tankstellenbesuch nicht so schmerzhaft. Der kleine gönnt sich ja immerhin 11 Liter auf 50km 😀  Ab auf die Autobahn, und mit jeden Go-Box Piepser kommen wir der Heimat ein Stück näher. Ziemlich genau um 14:58 kommen wir zuhause an, ging sich ja gerade noch aus mit dem Wochenendfahrverbot.

Wie viel Spaß die Fahrt gemacht hat, könnt ihr ja am Foto erahnen 🙂

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